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Sammlung, Vernichtung, Verbrennung, Wetlook, Crushing, Klamotten und Schuhe im Müll, Vernichtungsgeschichten
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BeitragVerfasst: Fr 20. Nov 2015, 18:38 
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Saugeil, ich bin schon gespannt wie es weitergeht und wie die schönen und teuren Klamotten immer weiter mit den schlimmsten Sachen völlig verdreckt werden :oops: :)


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BeitragVerfasst: Sa 21. Nov 2015, 17:16 
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Wo bleiben eigentlich Nicole und Sandra, fragte Elvira in die Runde.
Es ist schon nach drei. Die müssten schön längst wieder hier sein antwortete Anke.
Wer sind die beiden wollte Laura wissen.
Na unsere Müllschlampen. antwortete Tanja. Die machen heute wieder ne Extratour.
Bis zur Fete heute Abend müssen die aber wieder hier sein. Wir müssen ja noch den ganzen Dreck nach was Verwertbarem durchsuchen.

Laura wollte mehr wissen.

Die beiden kannten sich vorher nicht, haben aber damals zeitgleich die Stellenanzeige in der Zeitung gelesen. Die Stadt suchte leute die gegen geringfügige Bezahlung einer leicht zu erlernenden Tätigkeit, quasi als Nebenjob nachgehen wollten.
Die meisten sind erst gar nicht zum Vorstellungsgespräch erschienen und die anderen haben diesen dreckigen Job sofort abgelehnt.
Unabhängig von einander haben aber Nicole und Sandra zugesagt. Konnten wohl nen bischen Kohle gebrauchen.

Sie sollten auf den Müllwagen mitfahren und in den Stassen den Leuten ankündigen, die Müllabfuhr ist und nach der Leerung der Tonnen diese wieder zurück stellen.

Bezahlt wurde nach Arbeitszeit und in Bar.

Arbeitskleidung wurde auch gestellt.

Kaum war Elvira mit ihren Ausführungen fertig, hörten sie das Heranfahren eines LKW. Ne alte rostorange Sperrmüllrotopresse mit geöffneter Schuttlade.

Einmal um den Lagerplatz herum gefahren, stellte der Fahrer die eigentlich schon ausrangierte Karre ab, stieg aus und rief den Mädels noch ein Danke fürs Helfen zu und verschwand mit den Worten, bis Montag.








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BeitragVerfasst: Sa 21. Nov 2015, 17:39 
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Ah, der lang ersehnte Nachschub ist da. Mal sehen was die beiden Mädels da so alles angeliefert haben. ;)


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BeitragVerfasst: Sa 21. Nov 2015, 17:48 
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Hellauf begeistert über Nicole`s und Sandras Ankunft lief die Gruppe zum Abladeplatz herüber.
Laura ging etwas skeptisch hinterher. Und zupfte sich den Rest ihre vermüllten Klamotten noch zu recht.

Nen Neuling ? wollte Sandra wissen.
Ich bin Laura, stammelte Sie und eigentlich nur zu Besuch.


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BeitragVerfasst: Sa 21. Nov 2015, 17:58 
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So siehst du auch noch aus, grinste Nicole.


Beide Mädels standen noch auf den Gitterrosten des Wagens neben der offenen Schuttlade.

Wo wart ihr denn noch so lange, fragte Laura.
Der Filialleiter eines Supermarktes in der Vorstadt hatte angerufen. Hätte Inventur und neue Ware.
Er müsse die Sachen mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum loswerden, und die Tafel hat er nicht erreicht.
Ist zwar nicht viel, aber für nen paar Tage wird's wohl reichen.

Liegt hier alles in der Schuttlade.


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BeitragVerfasst: Sa 21. Nov 2015, 18:17 
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Und bei ner Haushaltsauflösung haben wir diesen gasbetriebenen alten Kühlschrank entdeckt. Vielleicht funktioniert der ja noch. Den anderen Schrott haben wir durch die Rotopresse geschickt. Das ist Brennholz für ne ganze Woche.

Und was ist in den Säcken vor der versifften Rotopresse ?
Wahrscheinlich Altkleider. Son Second-Handladen wollte die nach nem Wasserschaden loswerden.
Sind auch nen paar Klamotten so reingeflogen, ohne Tüte.

Da die Drehtrommel schon voll war sind die Säcke einfach so in der Müllschüttung gelandet.
Zum Teil sind die Säcke auch schon aufgeplatzt.


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BeitragVerfasst: Sa 21. Nov 2015, 18:21 
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Was die beiden anhaben und wie das aussieht, folgt gleich.


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BeitragVerfasst: Sa 21. Nov 2015, 18:22 
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Klingt sehr gut :D


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BeitragVerfasst: Sa 21. Nov 2015, 20:55 
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hier nun meine nächste Ergänzung - übrigens in enger Abstimmung mit Muelle, die dann hoffentlich nach mir wieder nachlegen wird, da meine Ideen so langsam erschöpft sind. Es wird wieder nass und schmutzig:

...
Während Nicole und Sandra erzählten, besah sich Laura die beiden Neuankömmlinge genauer: Sie trugen beide ihre Arbeitskleidung, orange Latzhosen, verschlissen und ausgeblichen, total verdreckt und siffig, dazu pastellfarbene Sweatshirts die eigentlich auch schon längst in den Müll gehörten. Unter den eng sitzenden Latzhosen zeichneten sich recht üppige weibliche Formen ab. Am Wagen hingen auf jeder Seite noch je eine orangene Arbeitsjacke mit Sicherheitsstreifen, die aber auch nicht besser erhalten waren als die Hosen. An Nicoles Hose war bereits ein Knie aufgerissen, keine Ahnung ob das erst heute passiert war, aber das Loch war recht groß und eine schmutzige Kniescheibe war zu sehen.
„Ihr seid genau pünktlich gekommen, wir haben was für unsere Neuzugänge vorbereitet, das können wir ja jetzt durchziehen.“ meinten Janine und Tanja, die zwischendurch mal verschwunden waren. Die Gruppe stapfte über unwegsame Müllhügel und durch Gebüsch bis in eine diskrete, schlecht einsehbare Ecke. Hier stand eine alte Wellblechhütte, Tanjas Winterquartier, davor eine alte Zinkbadewanne, selbst ein Wasseranschluss mit Gartenschlauch schien vorhanden zu sein. Die Zinkbadewanne war fast randvoll mit einer bräunlichen, dickflüssigen Substanz gefüllt, die nicht genau definierbar war. Zum Glück war es nichts organisches das aus irgendwelchen Menschen oder Tieren stammte. Soviel konnte Laura am Geruch abschätzen. Eher Öl oder sowas. Neben der Wanne stellte sich Tanja in schmutzigem, zerrissenem Shirt und Jeans mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht und Janine, die immer noch nur ihre Hotpant trug (!) , sich neben Tanja stellte und breit grinsend auf Tanjas überbreite Schultern stützte. Petra, Nicole, Sandra und Elvira nickten wissend, was jetzt kommen würde. Wie gestern schon das etwas merkwürdige „Arschklatschen“ als Ritual zum Kennenlernen sollten Anke und Laura nun ein kleines Bad als Mutprobe nehmen, um entgültig zur Gruppe dazuzugehören. „Es ist angerichtet“ grinste Tanja. Laura und Anke sahen sich zweifelnd an. Anke, die schon etwas länger als Laura dabei war, musste als erste ran. Zum ersten Mal zog Anke ihre Jacke aus. Zum Vorschein kam ein ursprünglich weißes Esprit-T-Shirt, welches vom Baden heute morgen eine schlammig-braune Färbung hatte und noch feucht auf Ankes schmächtigen Oberkörper auflag, an dem ihre sehr kleinen Brüste wie zwei spitze Kegel vorstanden. Ihr war offensichtlich recht kühl. Wie gesagt, hätte Laura sie nie im Leben schon auf 18 Jahre geschätzt, so wie sie jetzt dastand bestenfalls auf dreizehn. Tanja und Janine nahmen je einen Fuß von ihr und Elvira und Petra je einen Arm. Dann hoben sie Anke hoch und senkten sie langsam in die eklige rostbraune Brühe. Erst berührte ihr Po die Flüssigkeit, sank langsam in diese ein, bald berührte die Substanz den Bund ihres Shirts, das nun unwiederbringlich ruiniert würde und erfasste das Miss-Sixty-Schild am noch recht hellen Hosenbund. Rotbraunes quoll zwischen ihre Beine, erfasste ihren Schritt, bald war der Po komplett verschwunden, dann ihre gesamte Hüfte, bald stand die Brühe bis zum Bauchnabel, senkten sich die zerfetzten Knie ins Nass. Tanja und Janine tauchten die kompletten Füße ein, die Jeans war nun nicht mehr zu sehen, Anke saß in der Wanne, war bis unter die Brust versenkt. „Wenn du aus dieser Wanne steigst, bist du eine andere Person – dann bist du eine von uns!“ rief Janine feierlich. Petra drückte auf Ankes Kopf, als Zeichen, dass sie nun tauchen müsse. Anke hielt die Nase zu und kniff die Augen zu, ließ sich dann langsam weiter in den Saft sinken. Während ihre Knie aus der Flüssigkeit auftauchten, zwei Hügel, komplett nass und in der Farbe des Wanneninhalts, nur an dem ausgefransten Wulst erkannte man den Übergang vom nackten Knie zum Jeansstoff, wuchsen aus dem Bad, sank langsam ihre Brust in das nass ein, verschwand in diesem, ebsendo ihre Schultern, der Kragen des T-Shirts, das nun komplett versunken war, es folgten Hals und Haare, dann das Kinn, die Nase, die Augen, die Stirn, dann war Anke komplett eingetaucht, nur ihre Knie ragten wie beschrieben aus dem Nass. Nach wenigen Sekunden tauchte sie schnell wieder auf, die Knie versanken wieder im Wasser, hektisch wischte sie sich das Gesicht frei von der Brühe. Ihr Shirt klebte nun förmlich am Körper, zeichnete deutlich Brust und Brustwarzen auf ihrem Brustkorb nach. Haut, Haar und Stoff hatte alles die gleiche schmutzigbraune Farbe angenommen. Laura schauderte, während Petra Anke aus der Wanne half und ihr anerkennend auf die Schultern klopfte. Petras Hände und ein Stück ihrer Unterarme und des Mantelärmels hatten dieselbe Farbe wie Anke angenommen. Laura legte ihre Jacke ab, die sie beim Verlassen des Lagerfeuers angezogen hatte, zog, wie zuvor schon Anke, ihre Stiefel aus. Janine und Tanja packten nun ihre Füße, Petra den linken und Elvira freudestrahlend den rechten Arm. Laura schluckte, auch wenn Anke offensichtlich ohne bleibende Schäden überlebt hatte, war ihr nicht wohl bei dem Gedanken, was da nun wieder auf sie zukommen würde. Anke stand völlig verschlammt und klitschnass da und nickte Laura ermutigend zu, Laura fiel auf wie gut das aussah, wie das nasse T-Shirt so eng und vom zusätzlichen Gewicht in der Länge fast bis zum Schritt ausgedehnt an Anke teils hing, teils klebte, in jedem Fall aber, wie ihr Pullover, nun unwiderbringlich ruiniert war.
Derweil schwebte Laura schon über der Wanne. Zuerst berührten ihre Pobacken die Wasseroberfläche, genau dort, wo sie die Risse im Stoff hatte, so dass zuerst die nackte Haut benetzt wurde. Dann sank sie tiefer, spürte wie ihre Jeans an die Haut gepresst wurde, wie die Flüssigkeit ihren Schritt umschloss, dann am Bauch hochstieg, dann ihre Beine im nass versanken. Dann saß sie, bis über den Bauchnabel eingetaucht, in der Flüssigkeit. Der vorn ein Stück aufgeschnittene Pullover wölbte sich über der Oberfläche, sie zog ihn instinktiv mit den Fingern glatt, wodurch er ein gutes Stück weiter einsank. Dann ließ sie langsam ihren Oberkörper in die Brühe, die undefinierbar roch, gleiten. Sie hatte das Gefühl, dass die Haut dort, wo sie in Kontakt mit der Substanz kam zu jucken begann, aber das konnte auch eine Täuschung sein. Eigentlich hätte sie vor dem Bad auch nochmal für kleine Mädchen gemusst, aber da kam es ja jetzt auch nicht mehr drauf an… Ihre Brüste berührten die Oberfläche und begannen langsam zu versinken, dann ihr Hals und bald erreichte die sich eigenartig anfühlende Feuchtigkeit ihren Hals. Sie verzichtete darauf die Nase zuzuhalten, hielt aber die Luft an um nun kurz und schmerzlos mit dem Kopf unter- und Sekunden später wiederaufzutauchen. Sie wischte die Augen frei und öffnete sie, sah und hörte den Applaus der fünf Mädchen. Jetzt war es soweit, nach fast auf die Stunde genau einem Tag – sie war eine von ihnen. Und das auch, weil sie, Laura, es so wollte. Elvira hatte ihr Leben um erstaunliche Erfahrungen bereichert, dafür war sie nun dankbar, sie war sich nun sicher, dass sie hier dazu gehören wollte. Sie stand in der Wanne auf und stieg aus ihr heraus, von Kopf bis Fuß triefend und rostbraun eingefärbt, der Pullover klebte auf ihrem Körper, was sich aufregend intensiv und gar nicht so unangenehm anfühlte. Früher hatte sie es immer vermieden, dass ihre Kleidung nass würde. Auch der Jeansstoff fühlte sich nun sehr gut und erregend auf der Haut an. Elvira in ihrem bauchfreien roten Pullover fiel Laura um den Hals, drückte sie fest, wobei sie ein gutes Teil braunen Schlamm abbekam. Willkommen in unserer Runde, Danke dass du da bist rief sie ihr freudig ins Ohr, küsste sie dann vor den anderen auf den schlammverschmierten Mund. Auch Tanja, Janine und Petra umarmten und beglückwünschten sie herzlich, zuletzt auch Anke. Während Nicole, Sandra, Tanja, Janine, Petra und Elvira aufbrachen, um den Müllaster auszuladen begannen Anke und Laura sich gegenseitig mit dem Schlauch abzuspritzen und sauberzumachen. Tatsächlich gab es hier einen alten Wasseranschluss und fließend Wasser. Bald hatten beider Haut und Haare wieder ihre ursprüngliche Farbe, die Kleider, die nun klitschnass an ihnen klebten, hatten ihre schmutzigbraune Farbe jedoch behalten, die Schrift auf Lauras Pullover war ebenso wie das Motiv auf Lauras Shirt nicht mehr zu erkennen. Anke war plötzlich auch aufgeschlossener, beide alberten und lachten beim Abspülen umher, rätselten, was da wohl in der Wanne so alles drin gewesen ist. Nicht wirklich sauber aber klitschnass machten sie sich, ihre Jacken auf dem Arm und Lauras Arm um Ankes schmale Schulter gelegt, auf den Weg zurück zum Lagerfeuer.
...


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BeitragVerfasst: So 22. Nov 2015, 12:54 
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Ich lese es voller Neugierde und bin begeistert wie schnell die schönen, hellen Jeans richtig ordentlich dreckig und zerfetzt werden :shock: :)


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BeitragVerfasst: So 22. Nov 2015, 14:24 
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Da wird nicht viel von übrigbleiben. Hell ist sie schon mal nicht mehr. :twisted:


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BeitragVerfasst: Mo 23. Nov 2015, 18:23 
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Die Nachmittagssonne heizte nochmal richtig auf, so das ihre nassen Körper recht schnell trocken waren.
Der Rest des schlammigen Drecks ließ die Klamotten etwas steif werden.
Als Staub ließ er sich aus dem Stoff wischen, jedoch kümmerte das Laura und Anke nicht.

"So wie es aussieht gibt's nachher eh neue Klamotten. und unsere Fetzen können getrost im Feuer landen.
Das finde ich ja so genial an diesem Leben hier auf der Kippe. Du brauchst keine Waschmaschine, Nicole und Sandra bringen immer neues Zeug mit. Und sie achten darauf das alles noch irgendwie brauchbar ist. Und weil wir so ne kleine Gruppe sind lässt uns der Ordnungsdienst der Stadt auch noch in Ruhe. Solange wir hier keinen Mist bauen, lassen die uns hier leben.
Nächste Woche fahr ich mit den beiden mal mit. Sozusagen als Probarbeiten. Mal sehen was meine Bekannten sagen, wenn die mich mit ner Müllabfuhr durch die Stadt fahren sehen, diese Spießer."

Anke schien jetzt richtig aufzublühen. Hatte sich endlich von den Gesellschaftszwängen befreit. Zumindest schien das so, denn sie hatte ein breites Grinsen im Gesicht.

Von dem Hügel aus, auf dem versteckt die Blechhütte und die Zinkwanne stehen hatte man einen herrlichen Rundumblick auf das riesige hügelige Gelände.

Die Sonne wärmte die Feuchtigkeit, die durch den letzten Regen die Wege in Schlammpfade verwandelt hatte weg.
Überall stiegen Dampfschwaden empor.

Auf dem Weg zurück zu der Gruppe gingen Laura wirre Gedanken durch den Kopf. Sie dachte sich, das es gar nicht so schlecht sein könnte, es mal auszuprobieren. Mal ne Weile nur von Müll und Liebe zu leben.
Und mit Elvira an ihrer Seite macht das auch noch Spaß. Denn solch leidenschaftliche Berührungen kannte sie aus ihrem gewöhnlichen Alltag nicht.

Als sie am Lagerplatz ankamen, war die Schuttlade schon leer geräumt. und unter einem Unterstand sowas wie ein Büfett aufgebaut.
"Ihr könnt die Säcke aus der Müllschüttung rausnehmen", meinte Elvira zu Anke und Laura. "Sind bestimmt noch brauchbare Jeans Pullis und Jacken dabei. Hängt sie in die Sonne zum trocknen. Wenn da Schuhe bei sind könnt ihr die hier ans Lagerfeuer stellen. Werden dann schneller trocken".

"Wo sind den Nicole und Sandra schon wieder hin verschwunden", wollte Laura erneut wissen.
"Die wollten sich kurz zurückziehen und fürs Abendessen und die Fete chic machen", bekam sie als Antwort.

....


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BeitragVerfasst: Mi 25. Nov 2015, 18:11 
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Laura beschäftigte sich mit dem Sortieren der Altkleider.
"Was die Leute alles so wegwerfen oder in die Sammlung geben."
War zum Teil wirklich kein schöner Anblick. vieles davon hätte direkt in den Schredder gehört.
Andere Sachen direkt in den Müll.

Aber die Leine vor dem Lagerfeuer, die Janine und Petra gespannt haben füllte sich langsam mit noch brauchbarer Kleidung.
Vielleicht nen bisschen Schäbig aber durchaus noch tragbar. Zum Teil sogar Neu.
So gut wie gar keine Unterwäsche, Dafür T-Shirts, Sweatshirts, Anoraks, Jeans und jede menge Schuhe.
Diese paarweise wieder zusammenzustellen übernahm Anke.

Zum Glück war das ganze Zeug vor der Rotopresse in der Müllschüttung gelandet.

Laura betrachtete ihr Werk. Und musste an die Werbung von " Weisser Riese" denken.
Sie Spürte irgendwie wieder dieses Kribbeln von heute Mittag. und dachte sich, ich muss verrückt gewesen sein.
Immer hab ich teures Geld für Klamotten ausgegeben und dann so drauf aufgepasst, die nicht so schnell zu ruinieren.
Ich habe mich noch nie so gehen lassen. Ich hätte wahrscheinlich nie erfahren wie geil es ist, einfach so hemmungslos und ohne Rücksicht auf meine Klamotten, meinen Gefühlen zu erliegen.
Laura schwor sich insgeheim, das sie dieses Gefühl nie wieder vermissen wollte.


Es ist angerichtet, verkündete Laura.
Alle hatten Hunger und Durst.
Die Pizza hat nicht lange vorgehalten.

Da kamen auch Nicole und Sandra aus ihrer Bude.

...


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BeitragVerfasst: Fr 27. Nov 2015, 17:37 
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... und auch Petra tauchte wieder auf, ohne ihren völlig zerfetzten Lackmantel – auch sie hatte sich umgezogen und trug nun eine noch völlig makellose, vermutlich neue, helle (fast weiße) Jeans, die ihre Figur auf äußert angenehme Weise betonte und ein noch völlig intaktes schwarzes Longsleeve. So wie sie aber da sogleich dicht an der Glut im Dreck kniete hatte sie nicht vor, dass die Sachen den Abend überleben sollten. Die hellen Knie hatten schon nach wenigen Minuten dunkle Flecken von Schlamm und Asche abbekommen, und auch mit dem Po hatte Petra schon kurz nach ihrer Rückkehr im Schmutz gesessen, auf den Oberschenkeln hatte sie Asche von den Händen breitgeschmiert, so dass dort die Originalfarbe der Hose an einigen Stellen bereits nicht mehr auszumachen war.

Auch Janine hatte ihr fast nicht mehr vorhandenes Outfit ausgetauscht: Sie trug nun an Stelle ihrer Gummisitefel-Eigenbau-Sandalen ein paar hellbraune Lederstiefel mit Absatz, die zwar nicht mehr sehr modern aussahen aber soweit noch intakt waren. Außerdem hatte sie ihre kurze, zerfetzte Jeans gegen eine äußerst abgetragen und abgewetzt aussehende schwarze Kunstlederjeans ausgetauscht, die sie aus dem Mülllaster gefischt hatte. Die Hose saß fast passgenau, eher ein wenig zu eng und hinterließ bei ihr eine durchaus ansehnliche Figur. Von derselben Ladung hatte sie ein hellgelbes Nike-Sweatshirt mitgebracht, das von der Mülltonne und –abfuhr schon ziemlich verdreckt war, augenscheinlich bekleckert mit Lebensmittelresten und Flecken von Schmiere der Presse des Müllfahrzeugs. Auf der linken Schulter befand sich ein großer Riss entlang der Naht, wohl auch von der unsanften Reise in Mülltonne und –auto, so dass ihr Schultergelenk praktisch nackt war. Der rechte Arm wies ein paar merkwürdige Flecken auf, deren Herkunft Janine nicht so recht zuordnen konnte… Über ihrem Arm hing eine ebenso verschmutzte College-B-Jacke, ursprünglich mal schwarz mit weißen Ärmeln, wobei das weiß inzwischen schmutzig-grau und voller Flecken und einiger kleinerer Löcher war; die ganze Jacke roch auch etwas muffig. Die anderen Mädels nickten anerkennend und bewunderten das standesgemäße Outfit ihrer Freundin. Wo sie ihre stark lädierte Gummiregenjacke hingetan hatte, war für die anderen Mädchen nicht erkennbar. „Hast dich ja schick gemacht für den Samstag-Abend!“ meinte Tanja anerkennend und umarmte ihre Freundin fest, gab ihre einen Kuss auf den Mund und einen deftigen Hieb auf den lederbedeckten Arsch, was dank des Materials schön klatschte.

Gestern Abend hatten die Mädchen das merkwürdige Arschklatsch-Ritual mit ihr abgehalten, fiel Laura beim Anblick dieser Szene ein. Bereits dieses Ritual hatte Laura im Nachhinein auf eine gewisse Art und Weise erregt. Heute aber geriet sie schon bei der Vorstellung, dass Elvira ihren nackten Po, der inzwischen zu einem guten Teil aus der am Hintern inzwischen weitgehend zerfetzten Jeans herauslugte, berühren würde, in Erregung. Unwillkürlich fühlte sie selbst an ihren Po – den ausgefransten Rand der vor Schlamm und Schmutz ganz steifen Jeans an dem breiten Loch, das gestern zunächst ein schmaler Schlitz war, den sie in einem ersten Anflug von Begeisterung dort selbst hinein geritzt hatte, die halb abgerissene Gesäßtasche, dort wo kein Jeansstoff mehr war, nackte Haut – und ein paar Fäden und Fetzen, die wohl ihrem Slip zuzuordnen waren, der offenbar auch schon ordentlich Verschleiß abbekommen hatte, und den sie entgegen ihrer sonstigen Gewohnheiten schon gestern getragen hatte. Ihre Hand fuhr unauffällig weiter in ihren Schritt, der feucht war – nicht nur von ihrem Bad und der anschließenden Dusche, die sie vorhin genommen hatte. Sie bemerkte, dass der Geruch, den sie gestern bei ihrer Ankunft wahrgenommen hatte, nun auch ihr selbst anhaftete. Sie war nun wirklich nicht mehr von den anderen Müllmädels der Gruppe zu unterscheiden – und das freute sie.
...


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BeitragVerfasst: Fr 27. Nov 2015, 17:56 
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Janine find ich gut :mrgreen: Hoffe, sie wird noch viele schöne Dinge erleben in ihrer Kunstlederjeans ;)


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BeitragVerfasst: Fr 27. Nov 2015, 18:09 
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Ja, ist erstaunlich, was die Leute so wegwerfen... :D


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BeitragVerfasst: Fr 27. Nov 2015, 18:13 
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Und was andere nach so langer Zeit im Müll wiederfinden ... :mrgreen:


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BeitragVerfasst: Fr 27. Nov 2015, 18:14 
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Wird gleich Zeit für Nicole und Sandra


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BeitragVerfasst: Fr 27. Nov 2015, 19:05 
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Boar geil, enge hellblaue MarkenJeans, geile Stiefel und enge schwarze Marken Lederhosen - genau das richtige für mich ;)


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BeitragVerfasst: Sa 28. Nov 2015, 08:15 
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Ja, Jeanslover: Petra, die unter anderem gern mit dem Feuer spielt, wird ihre niegelnagelneue Hose schon ein bisschen quälen oder quälen lassen. Da bleibt wahrscheinlich nicht viel übrig von. :mrgreen:


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